Relegatia
Ozmodeons Reise

Als Unterhändler führt man für gewöhnlich ein angenehmes Leben, doch als Ozmodeon in einer Zelle erwacht begreift er, dass es damit erst einmal vorbei ist.

Die Unterhandlungen waren nur ein Finte, um den Imperator in die Finger zu bekommen. Wenn du Ozmodeon nicht hilfst, zu entkommen, könnte das Imperium ins Chaos stürzen...

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Die stählerne Rose

Lesehinweise

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Hinab in die Glut

Einst war der Kesselberg die Heimat der begnadetsten Schmiede in Titania. Um die Kraft des Berges Feuers zu nutzen, bauten sie ihre Stadt direkt in den aktiven Vulkan. Ein gewagter Pakt, der ihnen Generationen lang Wohlstand und Ansehen brachte. Aber letzten Endes ist es nicht in der Natur des Feuers, sich beherrschen zu lassen. Niemand weiß so genau, was im Kesselberg geschehen ist, nur, dass eines Tages die Lieferungen aufhörten. Der Kesselberg war ausgebrochen und die Stadt war allem Anschein nach verloren.

Nun grasen die Schafe auf den fruchtbaren Vulkanhängen und die Stadt der Schmiede ist nicht viel mehr als eine Legende. Niemand weiß so recht, was dort unten ist, bis eines Tages ein Schaf ausbüxt und seinen Hirten direkt ins Herz des Feuers führt.

Dieser Hirte bist du und es liegt an dir, das Innere des ruhenden Vulkans zu erforschen und, was noch wichtiger ist, ihm lebend zu entkommen.

Wer liebt, liebt nicht halb

Die stählerne Rose ist ein klassisches Spielbuch, in dem du, geneigter Leser, die Hauptrolle übernimmst und entscheiden kannst, welche Wendungen die Geschichte nimmt. Zwischen dir und der Freiheit liegen vergessene Ruinen, schreckliche Ungeheuer und Feuer, soweit das Auge reicht.

Das ist allerdings nicht alles. Verborgen unter den Geschehnissen des Buches wie unter den Trümmern der Stadt liegt eine zweite Geschichte, die es zu entdecken gilt. Vordergründig mag das Ziel lediglich sein, dem Labyrinth des Kesselbergs zu entrinnen, aber was, wenn die Vergangenheit der geschmolzenen Stadt der Schlüssel dazu ist? Denn auch wenn die Stadt und alle, die darin lebten, längst den Flammen anheim gefallen sind, so lodert das Herz des Feuers noch immer.

So viele Dinge haben die Schmiede in all den Jahren gefertigt, schöne und einfache, nützliche und nutzlose, grobe und filigrane. Letzten Endes war es ein so kleines, so scheinbar unerhebliches Werkstück, das die Bewohner des Kesselbergs ins Unglück stürzte. Ein Feuer entzündete das andere und bald ging alles in Flammen auf.

Das Feuer erstarb, als die Menschen es taten und in den Überrsten der Stadt wurde es still. Nur das Zischen des ewig Unstillbaren blieb, das lodernd unter der Stadt darauf lauerte, neue Nahrung zu bekommen. Und inmitten all der Zerstörung, verloren in Schlacke und Asche, aber trotz allem unversehrt, widerborstig, jede Flamme überdauernd, eine Rose aus Stahl.